Tilman Asmus Fischer
Tilman Asmus Fischer

Jahresbericht 2015 des Bundeskulturreferenten / Stellvertretenden Bundesvorsitzenden

Die zentrale Aufgabe des zurückliegenden Jahres war bis Dezember 2015 die Vorbereitung und ab Januar 2016 die Umsetzung der monatlichen Erstellung der Zeitung „Der Westpreuße – Unser Danzig“ durch eine ehrenamtliche Redaktion aus dem Kreis des Bundesvorstandes, innerhalb derer der stellvertretende Bundesvorsitzende die Betreuung der Ressorts „Forum“ sowie „Politik und Gesellschaft“ übernommen hat. Es ist erfreulich zu sehen, dass nicht nur das grafische Erscheinungsbild – vor allem aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Layouter Dirk Kohlhaas – deutlich verbessert, sondern zudem eine Reihe neuer Autoren und Beiträger für unsere Zeitung gewonnen werden konnte, was zu einer ebenso deutlichen Bereicherung des Themenspektrums beigetragen hat.

Sowohl 2015 (noch als Bundeskulturreferent) als auch 2016 war der stellvertretende Bundesvorsitzende wieder für die inhaltliche Gestaltung der partnerschaftspolitischen Tagungen der Landsmannschaft verantwortlich, die mit ihren Schwerpunkten Verbindungslinien zwischen regionalen westpreußischen Fragestellungen und europapolitischen Herausforderungen aufzeigten sowie gesellschaftliche Akteure und Multiplikatoren ins Gespräch brachten:

  • 1.-3. Mai 2015, Hannover: „Europa – eine Familiensache!“ Die alte Heimat als Brücke zwischen Deutschen und Polen

  • 22.-24. April 2016, Duderstadt: Westpreußen in Europa – Bilanz und Visionen. Eine verständigungspolitische Tagung der Landsmannschaft Westpreußen anlässlich des 25-jährigen Bestehens des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags

Darüber hinaus war es dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden eine Freude, sich ab 2015 verstärkt in die Arbeit der „Kulturstiftung Westpreußen“ (KSW) der Landsmannschaft einzubringen; zum einen durch die Berufung in den Stiftungsrat der KSW, zum anderen durch die Mitwirkungen an zwei Veranstaltungen der KSW im von ihr getragenen Westpreußischen Landesmuseum, Warendorf:

  • 5. Juli 2015: Eine Zukunft für „Westpreußen“. Symposion zur Geschichte und Weiterentwicklung des Westpreußischen Landesmuseums in Warendorf

  • 19. September 2015: Angekommen. Flüchtlinge und Vertriebene: damals – und heute. Begegnungen über Ländergrenzen und Generationen hinweg. Podiumsdiskussion in der Klosterkirche des Franziskanerklosters Warendorf

Der politische Dialog, im Rahmen sowohl persönlicher Gespräche – vom stellvertretenden Bundesvorsitzenden geführt mit Vertretern der CDU/CSU- und SPD-Bundestagsfraktionen ebenso wie der zuständigen Bundesbehörden – als auch offizieller Anlässe, war 2015 und 2016 maßgeblich bestimmt von drei Themen:

  • Entschädigung ziviler deutscher Zwangsarbeiter

  • Novelle der Konzeption zur Erforschung, Bewahrung, Präsentation und Vermittlung der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa nach § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG)

  • 25. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags

Sehr zu begrüßen ist, dass die Arbeit der Landsmannschaft Westpreußen auch über den Kreis der direkten politischen Gesprächspartner hinaus in der Gesellschaft wahrgenommen wird. Ein schönes Beispiel hierfür ist der am 24. April 2015 im „Tagesspiegel“ erschienene Beitrag „Vertriebene in Berlin. Was ist Heimat?“ von Johannes Laubmeier (http://www.tagesspiegel.de/berlin/vertriebene-in-berlin-was-ist-heimat/11686586.html).

Berlin, 15. Juli 2016, Tilman Asmus Fischer, Stellvertretender Bundesvorsitzender

Aus: Landsmannschaft Westpreußen: Der Jahresbericht 2015

 

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Rezension zu:

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In: zeitzeichen 4/2016, S. 68.

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